Mikrodermabrasion

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Mikrodermabrasion

Bei der Mikrodermabrasion handelt es sich um eine Verfahren zur Behandlung der Haut, das eng mit dem bekannten Peeling verwandt ist. Zur Durchführung der Mikrodermabrasion im Kosmetikstudio wird ein Gerät verwendet, das ähnlich wie ein kleiner Sandstrahler funktioniert.

Hierzu werden winzige mineralische Kristalle über die zu behandelnden Hautpartien, zum Beispiel im Gesicht, geblasen. Dies führt zu einer mechanischen Entfernung der obersten Bereiche auf der Haut. Mit der Mikrodermabrasion werden also alte Hautschuppen und weitere Unreinheiten, die sich auf der Haut befinden, gelöst. Die gelösten Partikel werden behandlungsbegleitend sanft abgerieben. Im Ergebnis entsteht durch die Mikrodermabrasion eine reine und sehr glatte Haut.

Die verwendeten Minerale zeichnen sich durch eine große Härte aus und sind chemisch inert, so dass keine unerwünschten Nebenwirkungen zu erwarten sind.

Die Mikrodermabrasion wird sowohl zu kosmetischen Zwecken als auch zur medizinischen Hautbehandlung eingesetzt. So lassen sich mit der Mikrodermabrasion Hautbereiche, die durch Akne unschön geworden sind, wieder auffrischen.

Die Mikrodermabrasion greift tiefer in die Haut ein als ein normales Peeling. Hierdurch werden zwangsläufig auch die obersten schützenden Teile der Haut abgetragen, so dass die Schutzwirkung der Haut, etwa gegen schädliche Sonneneinstrahlung, durch die Behandlung vermindert wird. Nach einer intensiven Hautbehandlung sollte die Haut daher für mindestens eine Woche nicht der Sonne ausgesetzt werden.