Schon zu Urzeiten nutzten die Menschen die wohltuende Wirkung heißer Steine zur Gesunderhaltung und Heilung. Damals noch von Schamanen ausgeführt, hat sich diese lang bewährte Behandlungsform als sogenannte Warmstein- oder Hot Stone-Massage bis in unsere modernen Zeiten erhalten. Gerade in den letzten Jahren erlebt sie im Zuge des allgemeinen Wellness-Booms ein regelrechtes Revival.
Hot Stone-Behandlungen werden in Day Spas, im Wellnessbereich großer Hotels, bei der Kosmetikerin oder in den Praxen von Physiotherapeuten durchgeführt. Hierbei arbeitet der Therapeut mit auf ca. 60 Grad vorgewärmten Steinen (Speck- oder Basaltstein, da diese Wärme besonders lange speichern) sowie Heilkräuter- oder Aromaöl. Die Steine werden zunächst auf spezielle Punkte des Körpers aufgelegt, dann wird der Klient aktiv mit den Steinen massiert. Dazu führt der Therapeut kreisende Bewegungen aus, um Verspannungen und Schmerzen der Muskulatur zu lockern.
Auch klopfende Massagebewegungen sind möglich. Die Steine sollen durch ihre Wärme zusätzlich zur Entspannung der Muskeln beitragen, dringt doch die Wärme bis in die tieferen Körperregionen ein und stimuliert dort die Blutzirkulation. Durch die Aktivierung körpereigener Energiequellen erlangt der Klient neben allgemeinem Wohlbefinden sein physisches und psychisches Gleichgewicht wieder. Diesen Effekt der Hot Stone-Therapie kann man sich auch zu Hause zunutze machen: Mittlerweile ist das Zubehör für eine Hot Stone-Massage auch für den Heimbedarf erhältlich.